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Firma Mike Sanders ist durch das ausgezeichnete Korrosionsschutzfett vielen von uns bekannt.
Das Herr Sanders auch eine gute Werkstatt  für British Classic Cars in der Nähe von Hamburg betreibt, ist weniger bekannt. Auch seine Silicon-Bremsflüssigkeit kennen nur Wenige.
Ursprünglich wurde dieses Mittel in Fahrzeugen der Amerikanischen Armee eingesetzt. Diese wurden über mehrere Jahre eingelagert und sollten jederzeit kurzfristig einsatzbereit sein.
tr3_ahlhorn.jpgMit der üblichen Bremsflüssigkeit auf Glykolbasis ist das nicht möglich. Diese nimmt Wasser auf, was zu Funktionsproblemen und zu Korrosion in den Zylindern führt. Die Bremsanlage ist nach kurzer Zeit nicht mehr funktionsfähig.
Das Bild links zeigt Mike Sander TR3A im Aug. 2004 bei der Ahlhorn Racing Days. Im März 1986 auf Silikonbremsflüssigkeit umgestellt. 
Seitdem kein Bremsflüssigkeitswechsel, keine Arbeiten an der Bremshydraulik und keine Korrosion!


rusty.jpgDas zweite Bild zeigt den Bremszylinder eines Ford Ka nach 5 Jahren. Konventionelle Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch. Das führt unweigerlich zu Korrosion, Leckagen und zum Festrosten beweglicher Teile, auch wenn die Flüssigkeit regelmäßig gewechselt wird!

Wie vermutlich auch bei Ihnen, stehen meine Oldtimer im Winter warm und trocken in einer Halle. Trotzdem hatte ich im Frühjahr oft das Problem, dass einige Bremszylinder festsaßen oder zumindest schwergängig waren. Ein Versuch mit Mikes Silicon-Mittel bestätigt seinelabel.jpg Angaben. Ohne Wartung und Wechsel der Flüssigkeit habe ich jetzt diese Probleme nicht mehr. Das ich die Bremse hin- und wieder entlüfte, ist nach meiner Meinung gut, um Gummi-Abrieb aus dem Zylinder zu spülen. Leider hat Silicon-Bremsflüssigkeit kein ABE. Sie sollten vor einem Einsatz zunächst mit Firma Sanders sprechen. Es sind beim Wechsel auf Silicon auch einige wichtige Dinge zu beachten. Details dazu bekommen Sie auf Anfrage (mail@mike-sander.de).

Die Vorteile des Mittels liegen aber auf der Hand.
Silikon-Bremsflüssigkeit ist nicht hygroskopisch. Sie nimmt also kein Wasser auf, wie Bremsflüssigkeit auf Glykolbasis und hat somit diese auch nicht die damit verbundenen Nachteile. Silikon-Bremsflüssigkeit verhindert Korrosion, sie muss daher nicht alle 1 bis 2 Jahre gewechselt werden und sie greift auch Lacke nicht an. Hat man einmal seine Bremsanlage auf diese Bremsfüßigkeit umgestellt, so bleibt der hydraulische Bereich der Bremse auch nach längeren Außerbetriebsetzungen voll funktionsfähig. 
Außerdem hat Silikon-Bremsflüssigkeit einen höheren Siedepunkt ( ca. 260° C ) als die meisten herkömmlichen Bremsflüssigkeiten nach DOT 3 und DOT 4. Dieser Siedepunkt verringert sich nicht, da Silikonbremsflüssigkeit kein Wasser aufnimmt.


Eine gute Sache, über die Oldtimerfreunde nachdenken dürfen. 
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