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Szene Allgemein

Freitag, 13. Juli 2007
Wir kommen nicht zu Ruhe! Es will der Politik einfach nicht gelingen, einen pragmatischen und für alle Beteiligten tragfähigen Kompromiß zu erarbeiten. Stattdessen jagt sie uns weiterhin durch ein Wechselbad der Gefühle, durch einen unerträglichen Zustand zwischen hoffen und bangen. Mittlerweile ist klar, daß Benziner mit einem Kat der ersten Generation eine grüne Plakette zugeteilt bekommen und somit durch die Fahrverbotszonen fahren dürfen. Es bleiben somit nur noch die ohne Kat übrig und darunter fallen die meisten unserer historischen Fahrzeuge. Noch immer will man in den Etagen politischer Entscheidungsträger nicht einsehen, daß diese, überwiegend saisonal und ausserhalb von Ballungszentren gefahrenen Fahrzeuge, mengenmäßig (und somit schadstofftechnisch) derart irrelevant sind, daß man ihnen auch gleich die ungehinderte Fahrt durch die Fahrverbotszone zugestehen kann – ohne unnötige Auflagen, die den Bürokratismus nur fördern, anstatt ihn in Deutschland endlich einzudämmen, bzw. idealerweise abzubauen. Stattdessen hört man aus Berlin, daß die rot-rote Regierung dort modernen Ablasshandel betreiben möchte, mit der jüngst verabschiedeten Gebührenordnung.
Motag, 14. Mai 2007
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Das haben sich rund 1500 Oldtimerfahrer nebst ihrer automobilen Klassiker zu Herzen genommen. Sie haben der Abschlussveranstaltung der Initiative „Kulturgut Mobilität“, vor Ort organisiert und durchgeführt vom neu gegründeten Verein „mobiles Kulturgut Berlin“, Leben eingehaucht.

Es war beeindruckend! Anfangs hielt sich der Andrang der Fahrzeuge, nicht zuletzt wegen des nasskalten Wetters, in überschaubaren Grenzen. Gegen 8:30Uhr zählte man gerade einmal rund 20 Fahrzeuge. Doch schon eine halbe Stunde später setzte ein nie enden wollender Zustrom ein. Der üppig bemessene Parkplatz vor der Deutschlandhalle war nach kurzer Zeit völlig überfüllt, so daß die Polizei die noch 1,5 Stunden später immer noch eintreffenden Fahrzeuge nun auf der zweispurigen, an der Deutschlandhalle vorbeiführenden, Straße aufstellen ließ.
Motag, 07. Mai 2007

Jim Clark-Revival vom 26. bis 30. April 2007


Heiße Boliden

Bis knapp an die 30-Grad-Marke reichte das Thermometer und das Verwöhnklima beim Jim Clark-Revival 2007 war überall anzutreffen: Sei es auf der Rennstrecke, wo in 18 Rennserien knapp 650 Starter aus 23 Nationen dabei waren, sei es auf dem Boxendach, wo kulinarische Spezialitäten, großformatige Rennsport-Gemälde und Drucke, antiquarische Autoliteratur oder seltene Klassiker angeboten wurden, sei es im prall gefüllten Fahrerlager, wo es Motorsport zum Anfassen satt gab oder beim atemberaubenden Aufmarsch der Oldtimer zum größten rollenden Automobilmuseum
Deutschlands am Samstagabend bei untergehender Sonne – das Jim Clark-Revival auf dem Hockenheim-Ring sprengte im positiven Sinn alle Erwartungen. Die Rekordzuschauerzahl von 33.500 Besuchern – darunter auch ehemalige Rennsport-Größen wie Kurt Ahrens, Hubert Hahne, Hans Herrmann oder Jochen Mass, die anlässlich einer Feier zum 75jährigen Bestehen des Hockenheim-Rings an die badische Rehnstrecke gekommen waren – passte da bestens ins Gesamtbild und freute nicht zuletzt die gesamte Organisation.

Wegen der schon nach der letztjährigen Austragung übergroßen Nachfrage war das dritte Jim Clark-Revival dieses Mal als „Race Week“ apostrophiert worden und dauerte von Donnerstag bis Montag. Attraktive historische Rennserien wie die FIA Thoroughbred Grand Prix Cars und dem Orwell Supersport Cup wechselten ab mit aktuellen Rennserien wie dem ATS Formel 3 Cup -der deutschen Meisterschaft für diese Fahrzeug-Kategorie.

Mittwoch, 25. April 2007
Erinnerungen an einen der besten Rennfahrer aller Zeiten und an einen zweimaligen Weltmeister

jimiclark-logoAn diesen Wochenende findet auf dem Hockenheimring zum dritten Mal das Jim Clark-Revival statt. Mit 650 Starten in 18 Rennserien wird das Jim Clark-Revival weltweit zu einer der größten Motorsport-Veranstaltungen.

Wer aber war Jim Clark, jener großartige schottische Rennfahrer, an den das nach ihm benannte Revival erinnert?

Jim Clark galt in den sechziger Jahren als der Rennfahrer schechthin. Einen „Hype", wie ihn bis 2006 Michael Schumacher in Deutschland und seit zwei Jahren Fernando Alonso in Spanien auslösten, gab es allerdings damals noch nicht.

Die Medienlandschaft war noch ganz anders, Live-Übertragungen von großen Motorsport-Ereignissen nur selten möglich. Es war eine andere Zeit. In den fünfziger und sechziger Jahren standen Sicherheitsaspekte noch weit im Hintergrund. Neben den oft aus gesperrten Landstraßen gebildeten Rennstrecken standen dicke Bäume und drohten Felsen und tiefe Abgründe. Von Leitplanken kaum eine Spur. Und die Rennwagen glichen rasenden Benzinfässern. Fast in jedem Jahr verunglückte einer der bekannten Rennfahrer tödlich. Von den vielen eher unbekannten Amateuren, die dieses Schicksal teilten, ganz zu schweigen.
Mittwoch, 18. April 2007
Nun ist er vorüber, der von uns lang ersehnte und im Vorfeld teilweise heftig kritisierte Aktionstag der Initiative „Kulturgut Mobilität"!

Allen Unkenrufen zum Trotz sind wir am 15.4. auf die Straße gegangen um für uns und unser Hobby auf friedliche und sympathische Weise Werbung zu betreiben und unser Anliegen, die Befreiung der Oldtimer von den Fahrverboten, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Ich gebe zu, als ich am Sonntagmorgen aufgewacht bin, kamen leichte Bedenken auf, ob auch alles glatt ginge, ob sich die Teilnehmer an unsere Vorgabe, sich friedlich und fernab jeglicher Polemik zu verhalten, halten würden. Ob wir überhaupt Gehör finden oder die Bürgerinnen und Bürger ob der zu erwartenden „Blechlawinen" überhaupt Verständnis für uns aufbringen. Ich kann mit Inbrunst behaupten, mich selbst Lügen gestraft zu haben, als der Aktionstag zu Ende war.
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