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Die 10. Classic Days beim Schloss Dyck
Es ist nicht einfach eine Veranstaltung zu beschreiben, die in ihrer Form einmalig ist. In Berichten über die Classic Days wurde oft versucht, einen Vergleich zu einer ebenfalls sehr schönen, britischen Veranstaltung zu ziehen. Ein hilfloser Versuch, mit dem man deutlich machen möchte, dass die Classic Days etwas ganz besonderes sind. Helfen kann das nur, wenn man beide Veranstaltungen kennt und selbst dann hinkt der Vergleich noch. Durch langjährige Erfahrungen und Verbesserungen ist bei dem Schloss in Jüchen, etwas ganz Eigenes entstanden. Das was der Verein, sein Leiter Marcus Herfort und sein Team jetzt zum 10. Mal auf die Beine gestellt haben, ist europaweit einmalig.

Auf dem Gelände des, von Wassergräben umsäumten Schlosses, wurden besonders interessante, schöne und sehr seltene Fahrzeuge ausgestellt. Die schönsten und wertvollsten Fahrzeuge wurden als Juwelen im Park auf der Museumsinsel präsentiert. Überall auf dem Schlossgelände, wurde auf verschiedenen Bühnen musiziert. Besucher spazierten auf den Wegen und  Rasenflächen, zwischen den Fahrzeugen umher oder saßen auf, vom Veranstalter bereitgestellten Liegestühlen, um die vielen Eindrücke zu genießen. Viele Teilnehmer standen bei ihren Fahrzeugen und halfen gerne mit Informationen.

Hinzu kamen die vielen historischen Rennfahrzeuge, die über eine abgesteckte Rennstrecke getrieben wurden. Die 32 Bentley-Vorkriegs-Racer waren etwas einmaliges, was man so auf keiner anderen Veranstaltung zu sehen bekommt. Aber auch die anderen Renn- und Sportwagen und zum Teil uralten Motorräder waren nicht minder interessant. Die donnernden Motoren, der Geruch von Rennölen waren authentisch. Alles so wie früher. Siege und Pokale standen beim Schloss jedoch nicht im Vordergrund. Gewinnen konnte nur, wer möglichst gleichmäßig fuhr. Spaß hatten dabei nicht nur die Besucher. Auch den Fahrern und Beifahrern sah man an, dass ihnen das Rennen viel Freude bereitete. Bei den Classic Days steht der Gewinn ohnehin nicht im Vordergrund. Alle Einnahmen gehen nicht an den gemeinnützigen Veranstalter-Verein oder an seine 220 freiwilligen, unbezahlten Helfer. Alles geht an die „Stiftung Schloss Dyck" und wird ausschließlich für Erhalt und Renovierung des Schlosses verwendet.

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Mindestens genauso so beeindruckend, wie die Fahrzeuge auf dem Schlossgelände, waren die Fahrzeuge, mit denen die Oldtimer-Enthusiasten angereist waren. Dicht an dicht waren diese auf den von hohem Schilf gesäumten Zufahrtswegen des Dyker Feldes aufgestellt. Marken-Vereinen wurden besondere Flächen zur Verfügung gestellt. Beim BMW-Z1-Club konnte man zum Beispiel über 30 dieser seltenen Fahrzeuge zählen. Beim deutschen Morgan-Club waren über 60 verschiedene Fahrzeuge dieser exklusiven Marke zu sehen. Bei den alten Porsche haben wir gar nicht erst mit dem Zählen begonnen. Es waren sehr, sehr viele. Die vielen anderen Marken müssen unerwähnt bleiben, es waren einfach zu viele. Und sie kamen nicht nur aus Deutschland. Die Niederlande sind ganz in der Nähe. Die Kennzeichen an den Oldtimern machten deutlich, dass die Veranstaltung zunehmend mehr auf europaweites Interesse stößt.

Bei den Fahrzeugen diskutierten oder plauderten die Mitglieder, saßen auf Klappstühlen oder auf Decken und verköstigten die mitgebrachten Speisen und Getränke. Man konnte sehen und spüren, dass sich alle wohl fühlten. Und die Gesprächsthemen? Autos?, ja auch. Aber wie bei der ganzen Veranstaltung, stand auch hier die Technik nicht an erster Stelle. Sehr oft ging es um die schönen Dinge im Oldtimer-Umfeld. Die Bekleidung zum Beispiel!

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Deutlich mehr Besucher als in den Jahren davor, kamen in historischen Outfit. Bei der Modenschau von Carlottas Mode und Event wurden fantastisch erhaltene oder aufgearbeitete Original-Kleidung gezeigt, die man erwerben oder auch ausleihen kann. Viele Besucher haben das als Anregung genommen und haben gleich bei einem der vielen Händler etwas Passendes erworben. Voller Stolz und mit einem breiten Lächeln wurde dann der neue Hut, die zum Cabrio passende Fliegerjacke oder auch die neuen, alten Schuhe über das Gelände getragen.

Die Zahl der Firmen, die Technisches anboten könnte man an 2 Händen abzählen. Meist lagen deren Angebote im Bereich Restauration und Service. Natürlich konnte man auch hier sehr interessante Informationen und Anregungen bekommen. Das Übergewicht bei den Classic Days liegt aber deutlich bei Schönem, Leckerem und beim Genießen. Das ist auch gut so, und ist ganz sicher ein ganz wesentliches Teil des Erfolgsrezeptes dieser Veranstaltung. Nicht nur die vielen weiblichen Gäste fInden das ganz offensichtlich gut.

Und nicht nur "Mann" wird sich schon jetzt auf die 11. Classic Days freuen, die voraussichtlich am ersten August-Wochenende in 2016 stattfinden werden. Auch wir sind dann auch gerne wieder dabei.

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Motag, 10. August 2015
Jürgen Feye-Hohmann
Bildergalerie:
Hans-Joachim Stuck und Sir Stirling Moss gaben den interessierten Besuchern Autogramme. Otto Ferdinand Wachs, Sprecher der Geschäftsführung der Autostadt GmbH hatte eingeladen und half kräftig mit..... Das auch Susie Moss (rechts) mit dabei ist, dass ist äusserst selten. Auch ihr hat die Veranstaltung ganz offensichtlich gefallen.cd2015-bild19.jpgcd2015-bild03.jpgcd2015-bild37.jpg
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