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Italientour 2014 200Umbrien, Toskana und Marken
Wenn man die Beschreibung eines sehr edlen Weines liest, dann läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Ähnlich ist es auch bei der Reisebeschreibung unten. Es hört sich wirklich sehr gut an, fast schon zu gut....... Wir haben mit unserem alten Morgan an dieser Reise teilgenommen. Natürlich berichten wir von CI.eu anschließend über das was wir erlebt haben. Es hat uns sehr gefallen, manches übertraf sogar deutlich die Beschreibung des Veranstalters. Die Streckenführung war gut ausgesucht, die wechselden Plätze für unsere Übernachtungen waren beeindruckend. Nein, nicht deutlich teurer und luxuriöser als sonst,Mozart 160 (4) einfach nur völlig anders. Die Weine, die wir auf verschiedenen Weingütern testen durften waren fantastisch. Mitgenommen haben wir am Ende fast mehr Olivenöl als Wein. Verschiedene Oliven-Sorten ergeben in Abhängigkeit zum Wetter unterschiedlich schmeckende Öle, die nicht nur mechanisch, sondern vor allem auch wirklich kalt gepresst werden. Vergleichbares haben wir zuhause noch nicht gefunden. Natürlich gilt das auch für die einzigartigen Weine. Das Weingut "Mozart" wurde in den Bericht unten nur kurz erwähnt. Daß besondere an ihm ist, dass im ganzen Weinberg viele Bose-Boxen montiert sind, aus denen Mozart-Musik erklingt. Der Weinbauer, ein ausgestiegener römischer Rechtsanwalt, erklärte uns das von einer Universität unterstützte Projekt und warum er durch die Musik auf Spritzmittel verzichten kann. Oder zum Beispiel die unten beschriebene Ausfahrt durch die Toscana. Sie war gespickt mit Sehenswürdigem. Der Sun Ruffino 160 13Geschäftsführer des "Castello San Ruffino" hat wesentlich bei der Streckenausarbeitung geholfen. In seiner Freizeit reitet er oft über mehrere Tage querfeldein durch die Region, übernachtet auf einfachen Höfen, wo sein Pferd und er selbst versorgt werden. So findet er Schönes und Sehenswertes, das nicht einmal Glückspilze finden können. Selbst an seinem CastelloSun Ruffino 160 9 wäre man vorbei gefahren, nach dem man es fotografiert hätte. Auf die Idee nach einer Übernachtung zu fragen, wäre man nicht gekommen. Das gilt auch für die anderen herrlichen Plätze, an denen wir zu Gast sein durften.
Unser eigener Bericht wäre eine fürchterliche Lobhudelei geworden. Da schien es uns richtiger die Reisebeschreibung des Veranstalters "Umbria mia" unverändert zu übernehmen und mit unseren Fotos zu ergänzen. Zu den interessanten Adressen setzen wir Verlinkungen, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können.

Dem Genuss auf der (Fahr) Spur.
Oder: Mit ein paar nicht alltäglichen Cabrios auf einer nicht alltäglichen italienischen Reise.
Unsere nicht alltägliche Reise führt uns im letzen September weniger bekannte Regionen Mittelitaliens, genauer gesagt in die südlichere Toscana und nach Umbrien. Wir sind dem Genuss auf der (Fahr)Spur, im wahrsten Sinne des Wortes. Marlene Dietrich sang einmal "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt". Und auch bei unserer "Toscana – Umbrien – Tour geht es um Liebe: Liebe zum Genuss, zu unseren klassischen Fahrzeugen sowie zu unsere Vorliebe für die Toscana, und ihre "kleine Schwester" Umbrien.

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Unsere Genusstour ist eine Mischung aus La Dolce Vita auf vier Rädern und Entdeckerreise. Treffpunkt ist das spektakuläre Borgo Castello di Postignano in den umbrischen Hügeln bei Sellano. Überwältigend dieser mit sehr viel Liebe zum Detail restaurierte Borgo, inzwischen von der UNESCO aufgenommen. Der grandiose Blick in die Hügelwelt ... es ist, als ob wir der Welt entrücken. Das genussvolle Abendessen im angenehmen Ambiente des Restaurants im Borgo mit Weinen der Region schafft uns Genusslächeln.

Mastro Raphael 160  (1) Touren 160 5 Kloster 160 (2)
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In den nächsten drei Tagen fahren wir auf individuellen Routen abseits der normalen Pfade in die mächtigen und beeindruckenden Monti Sibillini im Grenzbereich zu den Marken – Fahrspaß pur - genießen Spezialitäten aus Castelluccio in einer sympathischen Taverna und streifen auf der Rückfahrt noch die Marken. Am folgenden Tag durchqueren wir die Valnerina, besuchen San Pietro in Valle, wo der Hausherr uns viel zur Geschichte der Abtei berichtet. Wir sind in Spoleto bei dem weltbekannten Designer Mastro Raphael und durchstreifen die Stadt, bevor wir in das Mekka der Trüffel, Würste und Schinken, nach Norcia fahren. Am Abend werden wir in ein "posto segreto" geführt: Lochness. Ohne unseren TourGuide hätten wir diese spezielle Location nicht gefunden ...

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La Sovanna 160 (1)Unsere italienische Reise führt nach drei Tagen Umbrien weiter in die südliche Toscana. Wir machen noch einen Boxen-Stop in Montefalco, der Hochburg des göttlichen Sagrantino. Der Empfang bei Paolo Montioni ist herzlich, die Atmosphäre familiär. Wir erfahren vieles über Wein und Olivenöl und kosten seinen Sagrantino, gerade in Brüssel mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Wir erreichen unser nächstes Domizil La Sovana, zwischen Chiusi und Sarteano gelegen, nach kurviger Strecke quer durch Umbrien südlich des Lago Trasimeno. Es war Fahrspaß pur.

La Sovanna 160 (3) Telsche 160 1 Telsche 160 2

La Sovana, ein exquisiter Agriturismo, umgeben von einer großen, gepflegten Parkanlage, ist eine Oase: der Blick vom Pool schweift über die Weinberge des dazugehörigen Weinguts "Le Buche", die GartenloungTelsche 160 4e lädt zum Verweilen bei einem Aperitivo ein – Wohlfühlen ist angesagt. Es ist Genuss pur, was wir hier erleben. Am Abend ein mehrgängiges Menü im Restaurant des Agriturismo, natürlich von der Hausherrin gekocht. Dazu der wundervolle Wein, das herrliche Olivenöl ... wie sagte schon Goethe: Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck den er hinterlässt ist bleibend.
Touren 160 13Am nächsten Tag geht es auf Nebenstrecken vorbei an den typischen sich am Berg hoch schlängelnden Zypressenalleen ins Val d'Orcia. Auf versteckten und auch abenteuerlichen Straßen freuen sich die sportlichen Klassiker, denn wir sind mal auf der Höhe, bevor wir wieder im Tal verschwinden. Wir erreichen Montalcino, Epizentrum des Brunello. Weinkennern zergeht dieser Ort auf den Lippen. Doch wir wollen nicht in den Touristentrubel der Stadt und auf die überlaufenen Weingüter. Wir werden zu einem Weingut entführt, irgendwo im "Nirgendwo". Ein unscheinbarer Platz mit Bio-Weinanbau. Wir werden von einer Fachfrau auf diesem Gebiet begleitet: Telsche Peters. Sie vertreibt mit Toscabio Produkte aus der Toscana aus dem Bioanbau, so auch diesen herrlichen Wein vom Gut Collelceto. Wir kosten, probieren und könnten eigentlich bleiben, doch es warten noch andere Genusspunkte auf uns.
Mozart 160 (3)So fahren wir weiter Richtung Buonconvento – und landen abseits über eine strada bianca auf einem Weingut. Wie könnte es in der Toscana auch anders sein. Wir trauen unseren Ohren nicht: über den ganzen Weinberg ertönt Musik von – Mozart! Der Winzer informiert uns über den Brunello und diese klangvolle Besonderheit. Wir sind von der Vielfalt der Einkehr-Erlebnisse begeistert. Und es geht weiter. Auf verschlungenen Straßen streifen wir die Crete und kommen nach Montefollonico.

Podere Abbadia 160 (2) Sun Ruffino 160 1 Podere Abbadia 160 (1)

Das nächste versteckte und nur über eine lange strada bianca erreichbare Weingut erwartet uns. Wir sind sprachlos: Eine wie verwunschen wirkende Klosterruine taucht vor uns auf, Podere Abbadia. Eine Samtpfote betrachtet uns neugierig und dann erscheinen auch unsere Gastgeber Verena und Roberto, auch bekennende Porschefahrer. Ihr Weingut ist ein absoluter Geheimtipp, die Ferienwohnung ein "wow" und der riesige Garten mit Pool ein Traum. Und wieder erleben wir Gaumengenuss vom Feinsten.
Der Abend hat dann die nächste Überraschung für uns bereit. Wir sind in einer Wein- und Pasta-Bar. Das Besondere hier, das sie umgeben ist von Young- und Oldtimern. Warum nicht bei einem perfekten Pasta-Menü mit korrespondierenden Weinen sich einen Autokauf überlegen?

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Damit wir noch ein wenig mehr Toscana-Feeling bekommen, ziehen wir weiter nördlich, Richtung Pisa. Die Streckenführung ist kurvenreich, landschaftlich ein Traum und der spontan eingelegte Boxen-Stop genussvoll.Touren 160 12 Zwei besondere Domizile haben wir auf unserer Genusstour bereits erlebt, doch was nun folgt ist wirklich außergewöhnlich. Wir können es nur erahnen, als wir auf einem Hügel die Mauern des Castello sehen. Die Auffahrt eine strada bianca, daran haben wir uns längst gewöhnt. Mit Golfcars geht's über einen Kiesweg durch den alten Park bis wie aus dem Nichts das mächtige Castello San Ruffino auftaucht. Wir werden durch die Anlage geführt und sind von dem gelungenen, atemberaubenden Kontrast von Damals und Heute überwältigt. Die Villa wurde Anfang des 19. Jhs. vom berühmten Architekten Bellincioni restauriert und in eine luxuriöse Ferienresidenz umgewandelt.
Colleoli 160 (2)Der Tag hat noch mehr Überraschungen für uns. Wir fahren nach Casciana T., früher oft ein Durchgangspunkt für die legendäre Mille Miglia. Wir sind auf dem Weingut von Gianluigi eingeladen, von wo aus wir einen fantastischen Blick Richtung Volterra haben. Er nimmt uns dann mit auf die Piazza von Casciano T., wo wir fürstlich mit Aperitivo und Antipasti bewirtet werden. Unser Abendessen wird jedoch an einem anderen kleinen Platz sein. Wir sind ja letztlich auch der Genussvielfalt auf der Spur.
Der nächste Tag führt uns durch die pisanesische Hügellandschaft, wir sind auf den Spuren von Opernsänger AndrBocelli 160ea Bocelli und besuchen sein Teatro del Silenzio bei Lajatico. Einen Pranzo nehmen wir im Borgo Colleoli ein, eine wunderbare Hotelanlage inmitten eines wundervollen Parks. Bei Terraciola wartet wieder ein "posto segreto": La Chiesa. Nein, es ist keine Kirche, es ist ein Weingut. Maurizio serviert uns seine vorzüglichen Tropfen, dazu ausgezeichnete Käse- und Wustspezialitäten und Brot. Wir philosophieren mit ihm über Wein. Für uns ist auch das Gespräch ein Genuss.
Doch auch eine Genussreise geht einmal zu Ende. Nach einer Woche mit drei einzigartigen Domizilen und Einkehr-Erlebnissen der besonderen Art, geht es für uns wieder heimwärts.

PS. CI.eu:

Wenn möglich, dann legt der Veranstalter seine Routen so, dass auch interessante Termine, Rallies oder ähnliches besucht werden können. Teilweise ist sogar eine Teilnahme diesen Veranstaltungen möglich. Als die Teilnehmer der Gran Premio Nuvolari, der schönen Schwester der Mille Miglia, durch Sienna fuhren, waren wir zur Stelle. Die Stadt und vor allem natürlich die Durchfahrt der Fahrzeuge war wirklich sehenswert.

Nuvolari 160  (3)  Nuvolar 160  (4) Nuvolari 160  (1)

Vielen Dank an "Umbria mia" für diese tolle GenussTour. Eins können wir schon jetzt versprechen: wir kommen wieder.
Wer solchem Genuss ebenfalls auf die Spur kommen möchte findet bei "HIER" mehr Informationen und Ansprechpartner. Termine und Reisebeschreibungen dazu findet im CI.eu-Terminkalender.:
Ein Tourenjournal kann direkt unter "ih@umbria-mia" angefordert werden. Informationen, ausführliche Reisebeschreibungen und Anmeldung unter www.umbria-mia.com.
Informationen über Umbria mia und Ansprechpartner und Kontaktdaten finden Sie unter "Umbria mia".
Seit einigen Jahren bietet „Umbria mia" touristische Reisen in Umbrien, der südlichen Toscana sowie im Grenzgebiet zum Lazio an. Schwerpunkt dabei sind individuelle Genuss-Touren für Oldtimer, Porsche und andere Automobil-Enthusiasten mit Spaß an Kulinarik als auch Freude am Fahren. Gefahren wird nur in kleinen Formationen von mind. 3 bis 5 Fahrzeugen. Größere Gruppen auf Anfrage.
Wer nur eine Unterkunft sucht und alleine Touren möchte, kann auch nur ein Domizil buchen.

Samstag, 06. Dezember 2014
Jürgen Feye-Hohmann
Ingrid Hofmeister - Umbria mia / Fotos ClassicIndex.eu
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