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Der Jaguar E-Type ist 50 Jahre alt geworden. Der 39. AvD Oldtimer Grand Prix bot sich als vorzüglicher Austragungsort für die Geburtstagsfeier an. Die Jaguar E-Type Challenge mit deutlich über 20 Teilnehmern war eines der High Lights des Wochenendes, wobei die E-Types auch beim Mastes GT für Fahrzeuge bis 1965 teilgenommen haben. Trotz Geburtstag wurde den Katzen nichts geschenkt. Das verregnete Wochenende hat natürlich den Jaguar-Treiber wenig Freude bereitet. Trotz allem war die Stimmung gut, den es wurde auch dieses Jahr wieder viel Interessantes geboten. haben.

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Am Freitag wurden der 21. AvD-Historic-Marathonie und auch die anderen Rennen bei strömendem Regen ausgetragen. Am Sonnabend war anfangs nahezu trocken. Doch als die Jaguars am späten Nachmittag an den Start durften goss es wie aus Eimern. Beim Rennen am Sonntag, ging es weder den Raubkatzen noch den anderen Fahrzeugen in den anderen Klassen viel besser. Doch alle Teilnehmer waren vorsichtig unterwegs, sodass von etwas verbogenem Blech niemand zu Schaden kam.
Weniger vorsichtig ging man bei bei der Mini Challenge zu Werke. Trotz Stark-Regens wurde hier um jeden Preis gekämpft, geschoben und teilweise auch wenig Rücksicht genommen.
Trotz des wenig erfreulichen Wetters waren die Tribünen gut gefüllt und die Stimmung war gut. Auch im alten und neuen Fahrerlager war viel Betrieb, denn es gab viel zu sehen und tolle Geräusche und laufenden Mototoren. Bei dem Rennen historischen Grand-Prix-Renner konnte man auch noch den Duft historischer Rennöle wahrnehmen.

Hier dazu die Presseinfo des AvD

39. AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Birdcages im Formationsflug

- Rund 61.500 Zuschauer strömten am Wochenende an den Nürburgring
- Zeitreise mit eleganten Zweisitzern, kraftvollen Sportwagen, Formel-1-Boliden und Tourenwagen
- Selbst heftige Regenschauer konnte die aus 20 Ländern angereisten Fahrer nicht stoppen

Nürburgring, 14. August 2011:
Nach spektakulären Rennläufen, 32 Stunden mit Motorensound und intensiven Boxengesprächen ist am Abend der AvD-Oldtimer-Grand-Prix zu Ende gegangen. Rund 61.500 Zuschauer strömten am Wochenende zu einer Zeitreise durch die Motorsporthistorie an den Nürburgring und ließen sich auch vom immer wieder einsetzenden Regen nicht die Laune verderben. Stimmungsvoller Höhepunkt war das Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis Baujahr 1960/61. Sechs der seltenen und legendären Maserati "Birdcage", drei davon an der Spitze des hochkarätig besetzten Feldes, starteten zum Formationsflug in die Dämmerung. Der Brite Alan Minshaw war Samstag Abend der schnellste im Vogelkäfig und siegte im roten Tipo 61 vor seinen Landsmännern Simon Ham im Lister Jaguar und Irvine Laidlaw im schwarzen T61 auf Rang 3. Auch im zweiten Rennlauf am Sonntag setzten sich zwei Birdcages an die Spitze. Werner Max aus Düsseldorf siegte vor Josef Otto Rettenmaier aus Rosenberg. Das Siegertrio komplettierte das Team mit AvD-Vizepräsident Franz Graf zu Ortenburg und Christian von Wedel im Austin Healey 3000 Mk I.

Genuss für Augen und Ohren
Neben den Birdcages begeisterten weitere elegante Sportwagen wie Aston Martin DB3 S, ein Ferrari Dino 196 S, ein Lotus Eleven, mehrere Mercedes Benz 300 SL oder auch zwei der 1948/49 am Nürburgring gebauten Veritas RS. Claudia Hürtgen steuerte im Rennen der Zweisitzer und GT einen Maserati 300 S über den Eifelkurs und fuhr Samstag als vierte über die Ziellinie. Die Profirennfahrerin aus Aachen war bereits am Freitag mit ihrer Teamkollegin Gabi von Oppenheim unter schwierigsten Bedingungen ein tolles Rennen gefahren. Im AvD-Historic-Marathon hatte sie sich u.a. mit zwei Rallye-Legenden duelliert – mit Walter Röhrl im Porsche 911 und dem Schweden Stig Blomqvist im Ford Galaxie.

Neerpasch und Ludwig ausgebremst
Pech hatten zwei andere ehemalige Rennprofis während des AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Jochen Neerpasch konnte mit seinem Ford Mustang Shelby 350 GT auf der Nürburgring Nordschleife lediglich einige Trainingsrunden hinlegen. Sein Teamkollege Remo Lips, der im Marathon zuerst das Steuer übernahm, musste den Shelby nach ein paar Runden wegen starkem Ölverlust abstellen. Neerpasch konnte deshalb auch nicht im Masters GT Rennen starten. Ebenfalls eine Ölspur auf der Grand-Prix-Strecke hinterließ der giftige 935er von Klaus Ludwig und seinem Teamkollegen Chris Stahl aus Bonn. Der weiß-rosa Kremer Porsche hatte bereits im Training zum "Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft" aufgemuckt und war später im Rennen nach ein paar schnellen Runden nicht mehr richtig auf Touren gekommen. Klaus Ludwig musste sich deshalb am Samstag mit Rang 12 zufriedengeben. Aufs Siegertreppchen fuhren zwei andere Porsche 935 K3 Piloten: Wolfgang Krautmann aus Molsberg und Daniel Schrey aus Rietberg.

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Das die Restauration dieses Mercedeses erst in 2010 abgeschlossen wurde, ist nicht mehr zu erkennen. (Karosserie Fa. Klinke / Interieur Fa. Pauck). Sehen Sie dazu auch den Bericht "Oldtimerrestauration: Aus "Alt" mach "Neu" oder auch umgekehrt.". Eine interessante Alternative zu "besser als neu".

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