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Burg Rheinfels 180Wir lieben unser altes Auto. Für die tägliche Nutzung ist es uns zu schade.

Wenn man beim Jahres-Urlaub immer wieder an ein und denselben Ort fährt, dann hat das viele Vorteile. Man braucht nichts suchen. Alles ist bekannt. Die guten Lokale in der Nähe, der Bäcker mit den besten Brötchen oder auch die schönste Badebucht in der Region. Kein Risiko denn alles wurde über viele Jahre getestet und für gut befunden. Selbst eine gute Fachwerkstatt für das alte Auto kennt man irgendwann, falls doch Mal eine Kleinigkeit auftritt. Es ist fast so wie nach Hause kommen.
Manchmal möchte man mehr, als immer nur Jahresurlaub  in MacPomm, Dänemark oder wie jedes Jahr, wieder in die Niederlande.

Eine Ausfahrt mit Freunden, bei bestem Wetter, dass machen wir gerne. Gut geplante Oldtimer-Reisen an neue, noch unbekannte Ziele können ebenfalls Freude bereiten. Das Risiko vor Überraschungen kann dabei deutlich reduziert werden, wenn man für die Planung und Organisation der Reise professionelle Hilfe nutzt.

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Südengland ist wirklich wunderschön. Das Essen ist lecker, die Leute sind sehr freundlich, vor allem wenn man mit einem alten, englischen Auto unterwegs ist. Für unsere letzte Reise durch Südengland haben wir uns eine, für Oldtimer optimierte Reise ausarbeiten lassen. Dabei wechselten nicht nur die Strecken, auch die Adressen für die Übernachtung wechselten einige Male. Und es waren immer ausgesucht gute Adressen. Kein Wunder, denn der Veranstalter hatte die Route und die Unterkünfte nicht nur ausgesucht, er hatte sie auch getestet.
berlin-kuhdamm-800Das gleiche gilt natürlich auch für Oldtimer-Reisen durch Deutschland. Im aktuellen CI.eu-Terminkalender findet man viele anspruchsvolle Reise-Angebote. Verlinkungen führen zu den Veranstaltern und zu den Antworten auf alle noch offenen Fragen. Es werden sportliche Termine, rustikales oder auch eher gemütlichere Reisen angeboten. Hat man das für sich selbst Richtige gewählt, dann ist das Risiko vor unangenehmen Überraschungen sehr klein. Der Veranstalter hat, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, alles so organisiert, dass seine Gäste zufrieden sind. Er lebt davon, dass sein Service perfekt ist. Kein Wunder, dass viele der Teilnehmer gerne zu dem gleichen Veranstalter zurückkommen und auch Freunde mitbringen.

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Nach 2 verregneten Sommern wollte die beste Ehefrau der Welt unbedingt in den Süden. Die Idee mit dem Mercedes - Cabrio offen durch die Toskana zu erfahren gefiel auch mir gut. Im Kalender von CI.eu fanden wir diesen Eintrag: „Toskana & Umbria - Tour di Laghi".
Die Beschreibung hörte sich gut an und eine Idee war geboren.

verladen2Wenn wir die britische Insel besuchen, dann nehmen wir gerne die Fährverbindung Hoek van Holland ach Harwich. Nach Schottland bevorzugen wir die Fähre Amsterdam Newcastle bzw. nach Hull. Das ist deutlich besser, als wenn man mit dem alten Wagen quer über die britische Insel fahren muß. Auch bei weit entfernten Zielen in Frankreich, bietet sich die Anreise mit dem Autozug an. Das Reisen im Zielgebiet macht umso mehr Freude, je entspannter man ankommt.
Die Fahrstrecke bis zu unserem neuen Zielort in Italien betrug deutlich über 1500 km. Mit dem Oldtimer hätte da 2 Tage Anreise, ein gequälter Rücken und eine unzufriedene Beifahrerin bedeutet. Also haben wir uns mit den DB-Autozug* nach Italien bringen lassen. So sind wir Morgens entspannt und ohne technische Probleme in Verona angekommen. Der Rest bis zum Ziel, war schon Urlaub und Sonne pur. (*Dieser DB-Service wird seit 2015 nicht mehr angeboten)

In Italien waren wir bisher noch mit einem Oldtimer gewesen. In diesem Jahr haben wir auch das ausprobiert. Die Toskana und Umbrien waren die Reiseziele. Unser Reiseveranstalter hat das Programm mit viel Arbeit und mit viel Liebe zum Detail, zusammengestellt. Alles war perfekt. Er beherscht auch die  Landessprache, was bei eigener Suche ein zusätzliches Handicap  gewesen wäre.

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Unsere Unterkunft in der Toskana war beeindruckend. Alle Teilnehmer waren in den sehr großzügigen Räumen einer, im Landhausstiel erstellten, italienischen Villa untergebracht. Das Frühstück wurde gemeinsam, im Haupthaus der parkähnlichen Anlage eingenommen. Das Essen gab es im Poolhaus oder in ausgesucht guten Restaurants an der Strecke. Nein, es waren nicht immer die teuersten Adressen. Sehr gute waren es aber schon und auch das was auf den Teller kam hat alle Teilnehmer zufrieden gestellt. An einem Tag nahmen wir zum Beispiel, gemeinsam mit vielen Italienern, an einer Oldtimer-Ausfahrt um den See von Chiusi teil. Das abschließende, gemeinsame Essen gehörte dazu. Leise waren die vielen Italiener nicht und auch wir hatten viel zu erzählen. Trotzdem hat es uns sehr gefallen. Mittendrin, statt nur dabei. Auch hier war das mehrgängige Mahl und die Getränke ausgezeichnet. Ähnlich gut war es auch bei der Besichtigung eines Weingutes, wo wir nicht nur speisten sonder auch die fantastischen Weine probieren durften. Noch beeindruckender war das, vom Winzer selbst gemachte Olivenöl. Das war ein Traum.

Gefunden hätten wir das alles selber nicht, genauso wenig wie das alte Kloster, mit den Nachbauten von sieben Weltwundern. Selbst wenn wir davon gehört hätten, hätten wir die verwunschene Strecke dorthin, niemals auf eigene Faust befahren.

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Italien 160 2Am Ziel angekommen standen wir an einer hohen Mauer, mit einem alten, verschlossenen Tor. Mehr war nicht zu sehen. Eine Schnur führte zu einer Glocke und ein Führer machte uns auf. Was und dahinter gezeigt wurde hat allen Teilnehmern die Sprache verschlagen. Die Anlage war beeindruckend und einmalig schön.
Einmalig?
Auf fast allen unserer so organisierten Oldtimerreisen haben wir ähnlich "Einmaliges" erlebt. Die Übernachtung auf einer alten deutschen Burg zum Beispiel, ein rustikaler, aber sehr leckerer Mittagstisch in einer alten Mühle oder mittelalterliches Abendessen in einem alten Burgkeller. Nichts, wirklich überhaupt nichts von dem hätten wir ohne diese Helfer gefunden. Wir nutzen solche Angebote, nach vielen positiven Erfahrungen, gerne immer wieder. Nicht nur wir. Auch andere Teilnehmer trifft man so wieder. Es ist fast so wie nach Hause kommen.

Einen Bericht über die Ausfahrten, über die Besuche in den umliegenden Orten, über die fantastische Unterkunft in der Villa "Poggio Bianco" und vieles mehr, wurde im AutoClassic Magazin veröffentlicht. Einen Vorgeschmack bekommen Sie in den Eventbeschreibungungen des Veranstalters.

Als die Veranstaltung beendet war, machten sich die Teilnehmer wieder auf die Heimreise. Wir hängten noch ein paar Urlaubstage an, um noch weitere Ziele in der Toscana und Umbrien zu besuchen.

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Für die tollste Ehefrau der Welt war der anschliessende Aufenthalt in Verona ein weiteres Highlite. Tolle Leute, viele kleine Lokale und Restaurants und „Sale" in den vielen Mode- und Schuhgeschäften. Bei bis zu 70% less haben wir vermutlich ein kleines Vermögen eingespart.

Wir möchten uns bei Allen bedanken, die dabei waren und uns mit Fotos für den Bericht unterstützt haben.
Der Dank geht natürlich an Umbria mia, den Veranstalter der Oldtimer-Tour.

Unsere Unterkunft in der Toskana, die Villa "Poggio Bianco", kann man auch für Vereins- oder Firmen-Events buchen. Mehr Informationen findet man auf der Website der Villa.

{xtypo_info}weitere Bilder zu unserer Reise finden Sie in dem Bericht "Im Oldtimer durch die TOSKANA UND UMBRIEN"{/xtypo_info}

 

Motag, 27. August 2012
Jürgen Feye-Hohmann
Partex Global GmbH
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