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Werkstatt

Mittwoch, 25. Juni 2008
 

2xnorton.jpgMit dem Bericht über die Restauration einer NORTON ES2 machen wir auf einen Spezialisten aufmerksam. Gut versteckt im Umfeld von Bremen findet man ihn nur mit Informationen oder mit der Umkreissuche con ClassicIndex.
Am Feed-back bei der Firma „Rainer Zumach" und auch an den Besucherzahlen in seinem Index-Eintrag auf CI.eu spiegelt sich das wieder. .

Firma Mike Sanders ist durch das ausgezeichnete Korrosionsschutzfett vielen von uns bekannt.
Das Herr Sanders auch eine gute Werkstatt  für British Classic Cars in der Nähe von Hamburg betreibt, ist weniger bekannt. Auch seine Silicon-Bremsflüssigkeit kennen nur Wenige.
Ursprünglich wurde dieses Mittel in Fahrzeugen der Amerikanischen Armee eingesetzt. Diese wurden über mehrere Jahre eingelagert und sollten jederzeit kurzfristig einsatzbereit sein.
tr3_ahlhorn.jpgMit der üblichen Bremsflüssigkeit auf Glykolbasis ist das nicht möglich. Diese nimmt Wasser auf, was zu Funktionsproblemen und zu Korrosion in den Zylindern führt. Die Bremsanlage ist nach kurzer Zeit nicht mehr funktionsfähig.
Das Bild links zeigt Mike Sander TR3A im Aug. 2004 bei der Ahlhorn Racing Days. Im März 1986 auf Silikonbremsflüssigkeit umgestellt. 
Seitdem kein Bremsflüssigkeitswechsel, keine Arbeiten an der Bremshydraulik und keine Korrosion!


Dienstag, 16. Oktober 2007
rad-ab-800.jpgViele Oldtimerbesitzer kennen die Frage: „Der ist ja sehr alt, haben sie viele Reparaturen" und  "Machen Sie das alles selbst?" Natürlich weiß ich nicht, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Wir nutzen unsere Oldtimer sehr viel. Zwei sind aus dem Grund auch ohne „H" zugelassen. Meine Reiserückholversicherung habe ich bis jetzt erst einmal (vor 21 Jahren) gebraucht. Nur unsere modernen PKWs haben wir aber schon mehrfach mit den Oldtimern abgeschleppen müssen. Meist waren es Probleme mit der Elektronik.
Auch wenn die Firma LUCAS der "Lord of Darkness" sein soll, halten sich die Elektrik-Probleme beim Oldie meistens in Grenzen. Auch die restliche Technik ist recht zuverlässig.
Samstag, 11. August 2007

Elektronischer Zündverteiler

123bo6.jpg Für den 123 Ignition-Zündverteiler wird viel Werbung gemacht. Der holländische Hersteller hat sich bei www.british-classic.eu unter "Verschiedenes" eingetragen. Über den Link zu seiner Website, bekommen Sie viele Informationen in englischer Sprache.
Auf unserer Seite finden Sie unter "Elektrik" einen Bericht dazu auf Deutsch.
Auch bei Brits´n´Pieces (bei uns z.B. unter MG zufinden) finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Zündverteiler.
Natürlich ist diese moderne Technik und das geringfügig andere Aussehen nicht für jeden Oldtimer bzw. seinen Besitzer, das Richtige. Auch liefert der holländische Hersteller den Zündverteiler noch nicht für alle OLdtimer.
Die Firma Brits´n´Pieces hat eine interessante Lösung gefunden, die hier helfen kann.

Motag, 16. April 2007

fettdose_1 Oldtimer-Freunde haben angeblich das rostigste Hobby der Welt. Doch eigentlich versuchen wir nur unsere Fahrzeuge vor dem Zahn der Zeit zu schützen. Was nützt die beste Pflege oder eine Vollrestauration des Oldies, wenn er nicht umfangreich gegen Korrosion geschützt wird. Rost ist bei Stahllegierungen eine chemische Reaktion von Wasser und Luft (chemische Oxidation). Es gibt aktiven Korrosionsschutz, z.B. rostfreier Stahl (siehe De Lorean) oder passiven Rostschutz, z.B. galvanische Oberflächenbeschichtung oder Lackierung. Bei der Restauration von Oldtimern ist das Problem nicht der Schutz des sichtbaren Bereichs.

Das Problem sind Hohlräume, z.B. bei geschlossenen Rahmenprofilen, in Schwellerbereichen und bei überlappenden Blechkonturen. Hier schützt auch eine galvanische Behandlung nicht – im Gegenteil! Durch das Vorbehandeln mit Säuren wird der Oxidationsprozess im verdeckten Bereich sogar noch unterstützt. Beim Lackieren ist es ähnlich problematisch. Wir können zwar mit den bekannten Mitteln entrosten, neue Bleche einschweißen und die Oberfläche mit optimalem Lachaufbau schützen, aber nur von außen. In den Problembereichen ist uns diese Möglichkeit, im wahrsten Sinne des Wortes, verbaut.  Viele Spezialisten und viele, mehr oder weniger technisch erfahrene, Hobby-Restauratoren haben sich mit diesem Problem beschäftigt.

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