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Neuer Rostschutztest im Magazin "Oldtimer-Markt".

fertigEs versteht sich von selbst,  das Rostschutz eines der wichtigeren Themen für Oldtimer-Enthusiasten ist.
Es ist schon sehr viele Jahre her, als das Oldtimer-Markt-Magazin in seinem ersten Heft überhaupt über das "rostigste Hobby der Welt" schrieb.
Das „British Classic Cars Magazin" berichtete im Juni-Heft 2002 sehr detailliert über dieses Thema. Den Bericht finden Sie auf unserer Seite unter „Mike Sanders - Fettdose" und 3500 Besucher haben ihn inzwischen gelesen. Auch die Auto-Bild hat sich in Zusammenarbeit mit der UNI-Oldenburg dem Thema gewidmet und in einem Langzeittest versucht die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei ClassicIndex.eu können Sie den vollständigen Testbericht von AUTO BILD (10/2002) noch finden.

Spätestens seit diesen Berichten sind die Mittel von MIKE' SANDER und das Sigafett der Firma „Gerd Mönnich GmbH & Co.KG" fast allen Oldtimerfreunden bekannt.
oltimer-markt-berichtIm kommenden Septemberheft (2009) wird die „Oldtimer Markt" das Ergebnis eines neuen Tests bekannt machen. Das Prüfverfahren ist ähnlich, möglicherweise sogar etwas realitätsnäher, als  der Test von thumb_markt-bild-breitAuto-Bild in 2002. Die Mittel, mit denen ich selbst Erfahrungen gesammelt habe (Gerd Mönnich , MIKE' SANDER, HODT Korrosionsschutz und "Die Hohlraumprofis"), sind in den letzten Jahren weiterentwickelt worden. Dennoch ist das Ergebnis im weitesten Sinne das Gleiche geblieben wie in 2002.

Es gibt einen neuen Test-Gewinner, die Firma TimeMax. Aus unserer Sicht gehören aber die ersten 7 Produkte zu den Gewinnern. Mike Sanders ist zweiter und Sigafett von Mönnich / Hohlraumprofis sind dritter Sieger. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass alle guten Mittel auf den ersten 7 Plätzen auf Kriechfett basisieren.

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Auf den Fotos in dem Markt-Testbericht sind leicht angerostete, aber sonst klinisch reine Testschweller zu sehen. In der Realität findet man Holme, die mit abgeblättertem Rost überdeckt sind. Sie finden Falze, Patchwork oder auch Punktschweißverbindungen, wo bereits Rost eingedrungen ist. Der entscheidende Vorteil der Mittel, die in Rostschutz-Tests auf den ersten 7 Plätzen liegen, ist ihre Kriechfähigkeit. Gerade bei der Anwendung im Oldtimer ist von Vorteil, dass sich diese bei Wärme in Rostansammlungen und Überlappungen hineinsaugen und so Feuchtigkeit verdrängen. Das Eindringen von Feuchtigkeit und Sauerstoff wird so verhindert. Dadurch werden die Rostprozesse gestoppt. Für Details lesen Sie bitte „Mike Sanders - Fettdose".
Zu der Qualität der Mittel kommt noch Qualität der Verarbeitung hinzu. Fast alle uns bekannten Firmen, verwenden die Sander-Sprühpistolen, wie Sie auch auf diesen Fotos zu sehen ist. Auch die Mittel von  "Mönnich", "Hodt" und „Die Hohlraumprofis"" können damit vorzüglich verarbeitet werden.
Entscheidend sind aber nicht nur die Mittel und das vorhandene Equipment. Ganz wichtig ist auch das Know-How der Anwender. Hier können Sie große Unterschiede finden, die unter Umständen Einfluss auf die Qualität der Arbeit haben können.
Wichtig ist zum Beispiel eine Verarbeitungstemperatur von ca. 100° C, um ein effektives Sprühergebnis zu erreichen. Eine cm-dicke Fettbeschichtung, wie diese

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teilweise in dem Markt-Bildern zu sehen sind, ist eher unrealistisch. Eine dünne gleichmäßige Beschichtung ist nicht nur Kostensparender. Sie vermeidet auch viel Stress, denn an warmen Tagen kriechen die meisten guten Mittel nicht nur in alle Ritzen. Sie tropfen auch aus dem Holm und Türen heraus, was eine Vielzahl von Nachteilen haben kann. Aber auch dazu finden Sie Informationen in dem bereits erwähnten Bericht.
Natürlich können wir nicht alle möglichen Firmen testen, ein paar ausgewählte Spezialisten aber schon.
Dieses Mal waren wir bei einem „Rostschutz-Spezialisten" in Bockhorn.
Die Werkstatt machte einen guten Eindruck. Die Mitarbeiter glänzten mit Kompetenz und auch die Hardware entsprach dem, was wir bei guten Verarbeitern gefunden haben.
Für mich neu war, dass die Hohlräume vor der Sprühbehandlung mit einem Endoskop auf ihren Zustand untersucht wurden. Bei dem MG TD auf den Fotos sah alles vorzüglich aus. Leichter Flugrost im Holm-Inneren wsei laut den „Hohlraumprofis" sogar förderlich. Das Mittel kriecht dadurch besser an die wichtigen Stellen und haftet auch sehr gut an den Oberflächen der Blechwände.

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Bleibt noch der Hinweis, dass regelmäßige Kontrollen wichtig sind. Erst das Endoskop macht eine solche Kontrolle in Hohlräumen möglich. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Das von außen kein Rost zu sehen ist ,sagt nichts darüber aus, was unter Lack und Spachtel im Verborgenen blüht.
Unter „Rostschutz" finden Sie bei CI.eu alle wichtigen Adressen und Ansprechpartner für Ihre Fragen.
Nicht nur wir helfen gerne.

van-axaAuf diesem Foto sehen Sie einen Morris Minor Van. 1983 gekauft, restauriert und bei Fa. Mönnich versiegelt. 2006 erneut restauriert. Dank Siga-Fett musste nichts geschweisst werden. Bei einer 2. Restauration war immer noch etwas Fett vorhanden. Eine regelmäßige Kontrollen und Nachbehandlung ist zu empfehlen.

van-schwellerDas rechte Foto zeigt die linke B-Säule und die Schwellerabdeckung eines Morris Minors. Der Holm ist mit Rostschutz-Fett gefüllt. Das Fett kriecht durch alle Ritzen und Spalte bis auf die Schwellerabdeckung. Der abgelagerte Schmutz macht es fotografierbar. Das was aussen zu sehen ist, das passiert auch in Hohlräumen. Das Fett kricht in Bereiche, die beim Versiegeln nicht errecht wurden.

Bestellen kann man alle guten Rostschutzmittel übrigends beim "Korrosionsschutz-Depot".

ORIGINALER TESTBERICHT ZUM DOUWN LADEN!
Hier können Sie die Oltimer-Markt info zu der Testvorbereitung laden: "http://www.hwk-unterfranken.de/viewDocument?onr=78&id=1468"

Dienstag, 25. August 2009
Jürgen Feye-Hohmann
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