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“Flux Compensator” könnte ein DeLorean CO2-neutral fahren …

Durch Corona-Einschränkungen erreichen wir knapp das gesetzte Umweltziel. Die Lösung für die nächsten Jahre ist das genauso wenig wie der einseitige Wechsel auf Fahrzeuge mit Li-Ionen Akkus. Es gibt viele gute Gründe Fahrzeuge elektrisch anzutreiben. Es macht aber wenig Sinn ein Ziel mit Scheuklappen zu fixieren. Nachteile und alternative Lösungen werden dabei übersehen. Unten dazu der Bericht der Zwischengas AG.

Über die Nase hinaus schauen ...

Zwischengas Bruno von Rotz

Zwar spielt Corona momentan in der öffentlichen Wahrnehmung die erste Geige, aber im Hintergrund (am Contrabass?) ist die CO2-Thematik trotzdem stetig ein Thema. In Deutschland wird aktuell im Bundeskabinett gerade der “Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehr” verhandelt. Die Politik verfolgt leider einen wenig technologieneutralen Ansatz und forciert die schnelle Umstellung des Individualverkehrs auf Elektrofahrzeuge.

Richtig moniert der ADAC Technikpräsident Schulze: „Die Elektromobilität spielt beim Klimaschutz im Verkehr eine entscheidende Rolle. Wir dürfen aber die Bedeutung von alternativen Kraftstoffen für zusätzliche Fortschritte nicht unterschätzen. Die Erwartungen an den Klimaschutz im Verkehr bis 2030 sind sehr ambitioniert. Nur wenn wir auch Lösungen für Pkw mit Verbrennungsmotoren finden, die auch noch in zehn Jahren die Mehrheit im Fahrzeugbestand sein werden, lassen sich die Klimaschutzziele im Verkehr erreichen.“

Die Fakten sind klar. Ein Elektromotor setzt mehr Energie in Bewegung um als beispielsweise ein Verbrennungsmotor. Aber die Herstellung von neuen Fahrzeugen und Batterien verschlingen gleichzeitig ebenfalls viel Energie. Ein Ersatz von fossilen Brennstoffen durch synthetisch hergestellte Co2-neutrale Brennstoffe im heutigen Verbrennungsmotor ist zwar energetisch beim Verbrauch weniger vorteilhaft als der Betrieb eines Elektroautos, aber die Wagen mit Verbrennungsmotoren existieren eben bereits und müssen also auch nicht extra mit hohem Energie- und Materialeinsatz produziert werden.

Wenn z.B. ein Oldtimer mit eFuel (aus Wasser und CO2 wird mit chemisch/physikalischen Prozessen und (hoffentlich CO2-neutraler) Energiezugabe ein benzin- oder diesel-ähnlicher Treibstoff erzeugt) betrieben würde, dann würde im optimalen Szenario ab sofort netto 0 kg CO2 erzeugt und das alte Auto wäre klimatechnisch umweltfreundlich.

Vielleicht setzt sich diese Erkenntnis ja noch rechtzeitig durch, bevor das Fahren im alten Auto verboten wird?

P.S. Und ja, auch ohne “Flux Compensator” könnte ein DeLorean (siehe Bild oben) CO2-neutral fahren …

Bericht mit freundlicher Genehmigung von "Zwischengas" übernommen.

Donnerstag, 04. Februar 2021
Jürgen Feye-Hohmann
Zwischengas_Presseinfo
Bildergalerie:
deloreandmc-121981o-iocbrunovonrotz.jpg
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