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Über die beiden Rostschutz-Gewinner aus dem Autobild-Test haben wir ausführlich unter "Rostschutz" berichtet. Natürlich wurden wir, von verschiedenen Seiten, auch ff-traveller-800.jpgauf andere Mittel hingewiesen. Dadurch und auch durch einen Rostschutz-Eintrag bei ClassicIndex.eu sowie durch Informationen aus Internetforen, wurden wir auf verschiedene FLUID-FILM-Produkte ( Firma HODT Korrosionsschutz GmbH ) aufmerksam gemacht.
Auf der sehr detaillierten Beschreibung hört sich alles gut an. Wir haben uns verschiedene Mittel besor
gt und testen diese jetzt an einem Morris Minor Traveller.

Das Fahrzeug ist in gutem Zustand. Es hat keine Durchrostungen, aber hier und da kleine braune Spuren auf weißem Lack.


Die Dachkante über der Fahrertür ist aus 3 Blechlagen zusammengesetzt. Eine der größeren Problemzonen beim Morris Minor, da Feuchtigkeit zwischen diese Blechlagen eindringen kann.

ff-pistole-800.jpgDa der Dachhimmel ohnehin ersetzt werden soll, wurde dieser ausgebaut und der kritische Bereich wurde von innen (Holm zwischen A- und B-Säule mit dem Diese Bilder bekommt man üblicherweise nicht zusehen, weil: Fluid-Film Licuid A, entsprechend der Hersteller-Anleitung, besprüht.
Beim Morris Minor wurden die Holm-Innenbereiche, bei der Herstellung des Fahrzeuges, nur ungenügend mit Lack geschützt. Stellenweise ist leichter Flugrost vorhanden. Zu Durchrostungen ist es glücklicherweise nicht gekommen.

Laut Beschreibung des Herstellers, kann der Fluid-Film Licuid A direkt auf rostige Oberflächen gesprüht werden. Üblicherweise werden so z.B. bereits stark rostige Tanks von Schiffen vor Korrosion geschützt.
Geprüft werden soll bei dem Oldtimer, ob das Mittel jetzt bei sommerlichen Temperaturen, zwischen die Blechlagen eindringt und so Feuchtigkeit verdrängt. Dadurch würde dann auch der Korrosionsprozess gestoppt.

So wie hier werden Sie nur selten in das innere eines Oldtimer-Holmes sehen können. ff-fettdose-800.jpg

  • Nur bei wenigen Classic Cars kann man, diese Hohlräume, durch Abschrauben von Abdeckungen, öffnen.
  • Nur die wenigsten Besitzer haben Lust sich diese Arbeit für einen Kaufinteressenten zu machen.
  • Und ausserdem sind bei einem 40 Jahre altem Auto die Verbindungen zwischen den Bohrungen  in der Regel bereits vollständig weggerostet.

Hier ist das nicht der Fall. Das Fahrzeug wurde vor einigen Jahren auf hohem Niveau restauriert und die Hohlräume wurden vermutlich mit einem Britischen Wachs-Öl konserviert. Inzwischen hat dieses Mittel, durch Ausgasung, seine Elastisität verloren und ist rissig geworden.
Erster neuer Rost hat sich gebildet, der zunächst entfernt wird und mit Rostschutzfarbe versiegelt wird. Danach wird alles mit einer Schicht Chassis Lack versiegelt. Darauf kommt dann eine Schicht der Fluid-Rostschutzmittel. Diese Fettversiegelung, die durch Sonneneinwirkung immer wieder dünnflüssig wird, dringt selbst in die feinsten Risse und Spalten ein und stoppt so den Rostfraß.  

Es hat sich gezeigt, dass die von uns unterstützten Mittel und Verfahren zu den Gewinnern gehören. Testberichte von anderen Magazinen, die teilweise mit Universitäten und hochrangigen Instituten zusammngearbeitet haben bestätigen das. Das gilt auch für die hier beschribenen Mittel.

Mittwoch, 18. Juni 2008
Jürgen Feye-Hohmann
Partex Global GmbH
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