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30. Techno-Classica Essen

Die Techno-Classica Essen ist, mit mehr als 1.250 Ausstellern aus über 30 Nationen, unverändert eine der wichtigsten Messen für Oldtimer, Classic & Prestige-Automobile, für Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und für besondere Fahrzeuge. Dass man dem identischen Termin für die Messe gewählt hatte, wie die Veranstalter der 2. "weltgrößten Oldtimer-Messe", haben sicher viele Enthusiasten und Aussteller bedauert. Einige waren in Essen nur mit reduziertem Personal und kleineren Messeständen oder auch gar nicht dabei gewesen. Mitarbeiter pendelten zwischen Stuttgart und Essen hin und her, weil wichtige Termine es erforderlich machten. Trotz dieser Probleme waren in Essen alle Standflächen besetzt und auch auf den Wegen war es genauso voll wie in den Vorjahren.

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Zur Jubiläums-Ausstellung bietet der Veranstalter eine Sonderschau der Weltklasse: Anlässlich des 95-jährigen Bestehens der 24 Stunden von Le Mans präsentiert die S.I.H.A. in Halle 6, im Mittelpunkt der Klassik-Weltmesse, eine Sonderausstellung mit Rennwagen, die selbst bei ausgesprochenen Connaisseurs unter den Klassiker-Kennern als automobilhistorische Leckerbissen gelten. Sieben besonders interessante Fahrzeuge waren um das Palais de l’Automobile ausgestellt.
Mehr als 20 Automobilhersteller präsentieren auf ihren Werksständen auserlesene Exponate. Die Zahl der, von den vielen Händlern und Restaurateuren ausgestellten Fahrzeuge, war auch dieses Jahr wieder beeindruckend. Genauso beeindruckend war auch die Zahl der Besucher. 2017 waren es 185.000 und dieses Jahr wird man vermutlich wieder ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen.
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Für potentielle Einsteiger in die Klassik-Szene bietet die Techno-Classica Essen attraktive Fahrzeug-Angebote. Deutlich über 2.700 Klassiker, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge, Youngtimer und Prestige-Automobile wurden in Essen angeboten. Laut Presseinfo sind mehr als 30 Prozent davon erschwingliche „plug and play“-Youngtimer. Unter den restlichen 70 % waren viele besonders schöne und auch sehr seltene Fahrzeuge, die für den überwiegenden Teil der Besucher jedoch eher unerschwinglich sein dürften. Das gilt auch für die Werksrestaurationen einiger deutscher und britischer Automobilhersteller. Hier werden Fahrzeuge, von besonders qualifizierten Mitarbeitern, mit Original-Ersatzteilen in „besser als neu – Zustand“ gebracht. Dass diese Einzelanfertigungen mit viel Arbeitsaufwand verbunden sind und alles hochwertige Handarbeit ist, erklärt die hohen Fahrzeugkosten. Dafür bekommt man dann aber ein historisches „Neufahrzeug“, bei dem das Pannenrisiko nahe „0“ liegen dürfte.
Das Oldtimer-Vereine die Möglichkeit hatten auf ihre Aktivitäten hinzuweisen, das war in Essen schon immer so. In diesem Jahr waren es mehr als 200 Klassiker-Clubs und IGs, die dieses Angebot nutzten. Zumindest gefühlt waren es deutlich mehr als in den Vorjahren.
Das einige Firmen dieses Jahr nicht in Essen dabei waren, ist natürlich bedauerlich. Es hat jedoch auch einen kleinen Vorteil, denn die frei gewordenen Standflächen wurden von Firmen genutzt, die zum ersten Mal in Essen dabei waren. So haben wir zum Beispiel mit 3 Firmen gesprochen, die historische Fahrzeuge auf elektrischen Antrieb umbauen oder planen dies zu tun. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Bericht „Oldtimer an der Klippe“. Nicht jeder Enthusiast kann sich mit solchen Veränderungen anfreunden. Durch den Diesel-Skandal und die sich schnell ändernde Sichtweise zu E-Mobility, kann das Thema schon in wenigen Jahren auch bei historischen Fahrzeugen deutlich interessanter werden.
Bei der Herstellung von neuen Ersatzteilen wurden auch in Essen neue und interessante Beispiele gezeigt. Das chemische "Entrosten, Entlacken und KTL-Beschichtung" ganzer Fahrzeuge, ist für viele Enthusiasten interessant und nicht mehr neu. Das Spezialisten aus Metallstaub hochwertige Bauteile, in Laser-Sinter-Technik, neu erstellen können, dass ist weniger bekannt und noch etwas Besonderes. Die Industrie nutzt das schon länger, aber auch für Restaurateure und Ersatzteillieferanten wird es immer wichtiger. Hoch interessant finden wir auch eine Technologie, mit der originale Sitzbezüge nachgefertigt werden können. Es reicht schon ein kleiner, noch gut erhaltener Stoffrest des originalen Bezugs. Das Muster wird fotografiert und aus diesem Foto wird ein Rechnerprogramm generiert. Die damit programmierte Maschine webt daraus eine absolut identische Kopie des Stoffes.
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Beim Thema "Oldtimer-Reisen und „Landpartien", mit Bezug zu historischen Fahrzeugen, konnte man alteingesessene Veranstalter und auch neue Anbieter finden. Besitzt man ein schönes altes Fahrzeug, dann braucht man nicht nur einen angemessenen Stellplatz. Man benötigt auch ein anspruchsvolles Ziel für eine Ausfahrt., dass auch den Vorstellungen des Beifahrers (in) nahekommt. Die Veranstalter lernen schnell und die Streckenausarbeitung, die Verköstigung und ganz wichtig - besonders romantische Hotels - übertreffen oft das Übliche.
Wer sich dabei zum Fahrzeug passend kleiden möchte, der konnte auch das in Essen finden. Bei einigen Reisen und Veranstaltungen ist das sogar Voraussetzung für die Teilnahme.
Die zum Fahrzeug passende Bekleidung ist natürlich auch wichtig. Von richtig Chic bis zum klassischem Rennfahrer-Monteuranzug oder auch nur eine sportliche Kappe im Stiele der 30ger Jahre. In Essen war für jeden Geschmack etwas da. Und wer nur einen tollen, alten Lederkoffer für den Cabrio-Gepäckträger suchte, der konnte auch das finden. Eine schützende Abdeckung für den Winterschlaf des Fahrzeuges hätte man sich besser schon im Herbst holen sollen. Natürlich konnte man passende Car Cover, in hoher Qualität, auch in Essen bekommen.
Es war wieder toll in Essen, der Besuch hat sich gelohnt. Nächstes Jahr gerne wieder.

Samstag, 24. März 2018
Jürgen Feye-Hohmann
CO ClassicINdex.eu
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